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Modern Workplace· 3 Min.

Windows 10 Support-Ende: der Fahrplan für KMU

Windows 10 erhält keine Sicherheitsupdates mehr. So planen Betriebe den Umstieg auf Windows 11 ohne Datenverlust und ohne Betriebsstillstand.

Jürgen Praschl-Bichler

Jürgen Praschl-Bichler

Inhaber, Praschl-Bichler IT Consulting

Windows 10 erhält seit dem 14. Oktober 2025 keine regulären Sicherheitsupdates mehr von Microsoft. Die Geräte funktionieren weiter, doch neu entdeckte Schwachstellen werden nicht mehr geschlossen. Für den produktiven Einsatz ist das keine dauerhafte Lösung.

Warum das ein echtes Risiko ist

Ein System ohne Sicherheitsupdates ist ein offenes Einfallstor. Das Risiko für Schadsoftware und Datenverlust steigt mit jeder Woche. In regulierten Bereichen kann ein veraltetes Betriebssystem außerdem zum Compliance-Problem werden, etwa im Rahmen von NIS2.

Läuft Ihr Gerät überhaupt mit Windows 11?

Windows 11 stellt höhere Hardware-Anforderungen als Windows 10. Entscheidend sind vor allem TPM 2.0, Secure Boot und eine unterstützte CPU-Generation. Viele Business-Geräte aus den letzten vier Jahren erfüllen das, ältere oft nicht.

Ob Ihre konkreten Geräte tauglich sind, lässt sich zentral auslesen, statt jedes einzeln zu prüfen. Das Ergebnis ist eine Geräteliste mit Ampel: tauglich, aufrüstbar oder Neukauf.

Upgrade, ESU oder neues Gerät?

Für taugliche Geräte ist das Upgrade auf Windows 11 meist der einfachste und kostenlose Weg. Wo das nicht geht, bietet Microsoft mit Extended Security Updates eine kostenpflichtige Brücke auf begrenzte Zeit. Bei älterer Hardware rechnet sich oft ein Neugerät, weil Wartungsaufwand und Ausfallrisiko sonst steigen. Für einzelne Arbeitsplätze kann auch ein Cloud-PC über Windows 365 sinnvoll sein.

Welche Mischung für Sie am günstigsten ist, hängt vom Gerätebestand ab. Wichtig ist, dass Sie die kostenlos aufrüstbaren von den ersatzpflichtigen Geräten trennen, bevor Budget verplant wird. Welche Lizenzen dabei ohnehin schon bezahlt sind, zeigt der Lizenzcheck.

So gelingt der Umstieg ohne Datenverlust

Ein sauberer Umstieg beginnt mit einer vollständigen Datensicherung und einer Bestandsaufnahme der genutzten Programme. Dateien, Einstellungen und Microsoft 365-Konten lassen sich weitgehend automatisiert übernehmen, sodass die Ausfallzeit pro Arbeitsplatz gering bleibt. Wir planen die Umstellung in Wellen, damit der Betrieb nicht stillsteht.

Wie der Rollout technisch gesteuert wird, steht auf unserer Seite zu Windows 10 End of Life.

Der erste Schritt

Unser Windows-10-Umstiegscheck zeigt in vier Fragen, ob Ihre Geräte tauglich sind und welcher Weg sich rechnet. Kostenlos und unverbindlich, ohne Registrierung.

Wo steht Ihr Unternehmen bei diesem Thema?

Der kostenlose Check klärt es in vier Fragen. Keine Registrierung, kein Download, Sie bekommen eine konkrete Einschätzung im kurzen Gespräch.

Häufige Fragen

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