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Geräteverwaltung· 3 Min.

Geräteverwaltung mit Intune: Ordnung statt Einzelgeräte-Pflege

Mit Microsoft Intune richten Betriebe neue Geräte in Minuten ein und sichern sie zentral ab. So funktioniert moderne Geräteverwaltung.

Jürgen Praschl-Bichler

Jürgen Praschl-Bichler

Inhaber, Praschl-Bichler IT Consulting

In vielen Betrieben wird jedes Notebook einzeln von Hand eingerichtet. Das kostet Zeit, führt zu Unterschieden zwischen den Geräten und macht Sicherheit zur Glückssache. Microsoft Intune löst dieses Muster auf, indem es Geräte zentral verwaltet.

Was Microsoft Intune ist

Intune ist der Dienst in Microsoft 365, der Geräte und Apps zentral steuert. Statt jedes Gerät vor Ort zu konfigurieren, legen Sie einmal Regeln fest. Diese Regeln gelten dann für alle Geräte, unabhängig vom Standort. Notebooks, aber auch Smartphones und Tablets lassen sich auf diese Weise verwalten.

Neue Geräte in Minuten statt Stunden

Mit Windows Autopilot wird ein neues Gerät nicht mehr manuell aufgesetzt. Der Mitarbeitende packt es aus, verbindet es mit dem Internet und meldet sich mit dem Firmenkonto an. Den Rest erledigt das System.

Programme, Richtlinien, Sicherheitseinstellungen und Zugriffe sind vom ersten Start an vorhanden. Aus einem halben Tag Einrichtung wird ein Vorgang von wenigen Minuten, an dem niemand aus der IT beteiligt sein muss.

Jedes Gerät gleich abgesichert

Der eigentliche Gewinn liegt nicht in der Geschwindigkeit, sondern in der Einheitlichkeit. Jedes Gerät startet mit demselben Sicherheitsstand. Verschlüsselung, Bildschirmsperre und Update-Regeln sind gesetzt, ohne dass jemand daran denken muss.

Das ist auch für NIS2 relevant. Nachweisbar einheitlich konfigurierte Geräte sind Teil eines belastbaren Sicherheitskonzepts.

Sicherheit auch bei Verlust

Geht ein Gerät verloren oder wird es gestohlen, lässt es sich zentral sperren oder löschen. Die Firmendaten sind geschützt, ohne dass jemand das Gerät in der Hand haben muss. Bei privaten Geräten, die dienstlich genutzt werden, lassen sich gezielt nur die Firmendaten entfernen und die privaten Inhalte unangetastet lassen.

Wann sich der Umstieg besonders lohnt

Für Betriebe mit mehreren Standorten oder viel Homeoffice ist die zentrale Verwaltung oft der Punkt, an dem aus verstreuter IT eine verwaltbare wird. Auch beim Wechsel von Windows 10 auf Windows 11 zahlt sich Intune aus, weil sich der Rollout darüber steuern lässt.

Der erste Schritt

Ein guter Einstieg ist die Frage, wie viele Handgriffe Ihre heutige Geräteeinrichtung kostet und wie einheitlich Ihre Geräte abgesichert sind. Wie wir das umsetzen, steht auf der Seite zu Microsoft Intune. Wo Ihre Umgebung heute steht, zeigt der Sicherheitscheck.

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